• Geburtstrauma, Trennung von der Mutter, Schlafstörungen….

    Meine zweieiigen Zwillinge wurden in Schwangerschaftswoche 32+3 nach Lungenreife und drei Tagen Wehenhemmer per Notkaiserschnitt mit PDA auf die Welt geholt. Ohne Atmung und Herzschlag wurde Mini 1 direkt wiederbelebt und bekam Atemhilfe, während Mini 2 geholt wurde. Beide wurden sofort von mir für die Erstversorgung getrennt und dann auf die Intensivstation gebracht. Als ich ca 3 Std später wieder einigermaßen hergestellt war, durften wir sie zum ersten Mal sehen und ihr Papa sie zum ersten Mal kurz berühren. Ich war noch zu schwach und konnte aus meinem Rollstuhl gar nicht in den Brutkasten greifen. Die Freude des ersten Bondings und der ersten Berührung blieb mir bis zum nächsten morgen verwehrt.Nach Brutkasten, Wärmebett, Eisen, Coffeinzitrat, angemessener Gewichtszunahme und sonst keinen weiteren besonderen Zwischenfällen durften wir die Minis an 36+1 mit nach Hause nehmen.

    Gebürtig aus Norddeutschland, hat mir meine hnc-Therapeutin von dort geraten, mir in Stuttgart auch jemanden für die hnc-Behandlung für mich und meine beiden Kinder zu suchen, da eine Kaiserschnittgeburt mit vorzeitigem Blasensprung und Trennung von der Mutter ein typischer Fall ist, bei dem eine hnc-Therapie helfen kann. Gesagt getan.

    Zuerst einmal haben wir mit Frau Weißhaar das Thema Entstressung, Geburtstrauma und Trennung von der Mutter ein bisschen allgemeiner behandelt. Nach einiger Zeit zu Hause ist uns aufgefallen, dass die Zwillinge immer abends gegen 18:00/19:00 unruhig waren und weinten ohne besonderen ersichtlichen Grund. Dies konnten wir dank einer hnc Sitzung auf die tägliche Trennung in der Klinik zurückführen. Nach der ersten Sitzung, in der wir das Thema behandelt haben, verschwanden die Unruhen schon ab dem nächsten Tag.
    (Wir haben die Zwillinge zwar jeden Tag in der Klinik besucht, sind allerdings täglich gegen 18:00/19:00 nach Hause gegangen. Auch auf den nächtlichen Schlaf wirkten sich diese Trennungen aus. Nach der Entlassung standen einige Untersuchungen an, die dem Frühchen-Status geschuldet waren: Hüftsonografie, Augenkontrolle, Ohrenkontrolle, …Die Hüftsonografie und Ohrenkontrollen sind spurlos an den Kindern vorbeigegangen).

    Im Bezug auf die Augenkontrolle haben wir Dank hnc festgestellt, dass mehrere Teile des Auges durch die gegeben Tropfen  beeinflusst wurden.  Mit Frau Weißhaar konnten wir dies auflösen. Auch die jeweiligen Impfungen konnten wir mit der hnc-Therapie entstressen.


    Man muss dazu sagen, dass für die Therapie der Kinder, die Mutter als Medium (Surrugat) genutzt wird. Dies kann anfangs etwas befremdlich erscheinen, hat in unserem Fall allerdings absolut seine Wirkung erzielt.

    Sobald ich wieder in Stuttgart bin, werde ich mir einen neuen Termin holen. Es gibt wieder  ein paar Dinge aufzuarbeiten.
    Anneke V.   Südfrankreich